Archiv der Kategorie: Exchange

Sprache eines Exchange 2010 Postfaches ändern

Bei Exchange 2003 konnte man die Sprache des Postfaches einfach über den Outlook Client einstellen. Der erste verbundene Client bestimmte die Sprache. War dass die Datensicherung hatte man häufig eine „Inbox“ und keinen „Posteingang“. Wollte man wieder deutsche Ordnerbezeichnungen führte man bei einem deutschen Outlook einfach „#outlook.exe /resetfoldernames aus.

Seit Exchange 2010 ist es nicht mehr so einfach, aber dafür besser zentral zu handhaben.
Mittels PowerShell kann diese Einstellung für jeden Benutzer einzeln gesetzt werden und zeigt sofort Wirkung. Ein Neustart des Outlook Clients ist nicht notwendig.
#Get-mailbox “Benutzername” | Set-MailboxRegionalConfiguration -Language „de-DE“ -LocalizeDefaultFolderName:$true

Bei anderen Sprachen wie z.B. Englisch (en-us) oder Japanisch (ja-jp) muss auf das Datumsformat geachtet werden.
#Get-mailbox “Benutzername” | Set-MailboxRegionalConfiguration -Language „ja-JP“ -LocalizeDefaultFolderName:$true  -DateFormat „yyyy/MM/dd“

Mehr Informationen zum Cmdlet gibt es hier und zu den verfügbaren Sprachen hier

Ich arbeite als IT Consultant bei Aequitas Integration und habe einen Fokus auf die Microsoft Enterprise Produktpalette.
Jedoch beschäftige ich mich schon lange auch mit Linux und finde auch die unteren OSI Schichten interessant.

Exchange 2003 Relay Einstellungen exportieren

Bei der Migration auf Exchange 2010 bietet es sich an die Relayeinstellungen aus dem bisherigen System zu exportieren und mittels z.B. PowerShell zu importieren.

Der Export ist leichter als gedacht:

Einfach das Microsoft Tool IPsec.vbs installieren, anschließend die Datei exipsec.dll registrieren und mittels IPsec.vbs die Relayliste exportieren.

#DllRegisterServer in c:exipsecurityexipsec.dll
#IPsec.vbs-s SourceServer – o e – r Relay – d DomainController Cscript > C:exipsecurityexportrelaylist.txt

Mehr Informationen zu IPSec.vbs unter http://support.Microsoft.com/kb/935635

Ich arbeite als IT Consultant bei Aequitas Integration und habe einen Fokus auf die Microsoft Enterprise Produktpalette.
Jedoch beschäftige ich mich schon lange auch mit Linux und finde auch die unteren OSI Schichten interessant.

Exchange DAG Postfachspeicher verschieben

Die meisten Firmen die Exchange 2010 nutzten verwenden auch das DAG (Database Availability Group) Feature. Die Downtimes bei Hardware Systemausfällen lassen sich damit auf ein Minimum reduzieren. Nutzt man zusätzlich ein NetApp Speichersystem möchte man eventuell auch dessen Snapshottechnologie für schnelle Mailbox-Wiederherstellungen nutzten.
Wenn man beim Aufbau der DAG jedoch nicht die Datenbankdateien und die Protokolldateien getrennt hat, muss man etwas mehr investieren um in diese Funktion zu nutzten.
Im laufenden Betrieb oder solange eine Postfachspeicherdatenbank aktiv ist gibt es die Option den Datenbankpfad zu verschieben nicht.



Hinweis: Bevor diese Schritte durchgeführt werden, muss die neue LUN für die Protkolldateien auf allen in der DAG vorhandenen Servern eingerichtet sein.
Ein vollständiges Backup sollte natürlich vorhanden sein, um im Falle eines Datenverlustes wieder auf den Status quo zurückkehren zu können.

  • Nun muss als erstes die Datenbank offline genommen werden. Dies Downtime ist zwingend notwendig!

  • Als nächstes wird die DAG aufgelöst. Dazu entfernt man alle Datenbankkopien bis auf eine. 

  • Erst jetzt bietet Exchange die Möglichkeit den Postfachspeicher und die Protokolle an einen neuen Speicherort zu verschieben. Diese Option auswählen und die Speicherorte entsprechend neu konfigurieren.

  • Nun die eventuell noch vorhandenen Logdateien komplett löschen
  • Falls auch die Datenbank selbst verschoben wurde auch diese alten Daten manuell löschen  
  • Jetzt die Datenbank wieder online nehmen und auf allen übrigen Servern der DAG wieder eine Postfachdatenbankkopie hinzufügen

Fertig

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Jedoch beschäftige ich mich schon lange auch mit Linux und finde auch die unteren OSI Schichten interessant.

Exchange Dokumentation

Wer einen schnellen Überblick seiner Exchangeumgebung benötigt kommt um dieses PowerShellscript nicht herum.
http://www.stevieg.org/2011/06/exchange-environment-report/


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Jedoch beschäftige ich mich schon lange auch mit Linux und finde auch die unteren OSI Schichten interessant.